Runenamulette

Ein ganz besonderes Hobby oder besser gesagt eine Leidenschaft von mir, ist die germanische Mythologie und dementsprechend natürlich auch die Runen.

Ich war sozusagen lange auf der Suche nach einer Religion, die mir Fragen beantwortet statt neue Fragen zu stellen oder die Angst macht ( wenn Du nicht brav bist, kommst Du in die Hölle und so ein Zeug ).

In jungen Jahren habe ich mich evangelisch taufen lassen, aber das war wohl mehr als Protest gegen die kommunistische Diktatur in der ehemaligen DDR. Doch hat das Christentum mir nicht das gegeben, was ich erwartet habe. Und so suchte ich weiter.

Schon als Kind und auch als Erwachsener hat mich die Welt der Germanen faziniert und nun, mit über 50, war meine Suche beendet. Meine Religion hatte mich gefunden! Nun bin ich sozusagen zum Heiden gewurden und versuche nach dieser ( unser ) alten indigenen Religion zu leben. Und es macht einen Heidenspaß ;)!!! Im Einklang mit der Natur leben, die Ahnen ehren und sich um die Familie kümmern, das sind schon Werte die man in unserer heutigen Zeit kaum noch kennt oder praktiziert. Statt Egotrip, Gemeinschaft, Wahrheit, Ehre und Respekt. Das sind Werte für die es sich zu leben lohnt!

Und auch die alte Schrift unserer Ahnen ist wieder im Kommen. Trotz der Beschmutzung seitens der Nazis, schreiben wieder viele Menschen Runen oder praktizieren uralte Runenmagie.

Ja, die Runen waren ursprünglich Zauberzeichen, nur eingeweihten bekannt, wurden aber in späterer Zeit auch als Schriftzeichen benutzt.

Der Schöpfer dieser Zeichen, Odin persönlich, hat sich selbst geopfert um die Macht dieser heiligen Zeichen zu erlernen. Dieses ist in der EDDA beschrieben :

 

Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum

Neun lange Nächte,

Vom Speer verwundet, dem Odin geweiht,

Mir selber ich selbst,

Am Ast des Baumes,dem man nicht ansehen kann

Aus welcher Wurzel er sproß.

 

Sie boten mir nicht Brot noch Met,

Da neigt ich mich nieder

Auf Runen sinnend, lernte sie seufzend:

Endlich fiel ich zur Erde.

 

Das fand ich schon mal den Hammer, sich selbst zu opfern um Wissen zu erlangen. Nun da uns Allvater Odin diese Zeichen gegeben hat, stellte sich mir die Frage, was mache ich damit?

Jede einzelne Rune hat ihre besondere Bedeutung und auch eine besondere Kraft. Man kann Sie anrufen oder stellen oder Sie als Zeichen verwenden.

Dann wurde ich vor Kurzem von einer Freundin meiner Frau angesprochen: Du machst doch was mit Runen, kannst Du nicht sowas wie einen Anhänger für meinen Sohn und seine Frau machen, die fahren für ein Jahr nach Neuseeland.

Ja, mache ich, hab ich gesagt und ich hab es einfach getan. Ich will mich hier nicht als Wissenden bezeichnen, denn dass steht mir nicht zu. Obwohl ich mich schon lange mit Runen beschäftige, ist meine Lehrzeit noch lange nicht beendet und wird es vielleicht niemals sein. Ich arbeite eher intuitiv und völlig unvoreingenommen mit diesen Zauberzeichen. Manches funktioniert und manches nicht. Aber wer sagt schon das Lernen einfach ist und einem Alles zufällt. Und wenn etwas schief geht, muss man es einfach weiter versuchen.

Aber mit der Zeit werden die Ergebnisse besser und das Begreifen und Erfahren der Runen bringt erste Früchte.

Der Weg ist lang, aber er ist voller neuer Erfahrungen und voller Freude über neues Wissen.

Wie ich die individuellen Amulette mache, könnt Ihr nach dem Foto lesen.

 

 

 

Wie ein Amulett entsteht

 

Zuerst braucht man Holz. Ich verwende hauptsächlich nur Holunderholz. Dieses Holz wird mit Frau Holle in Verbindung gebracht, einem Aspekt der Totengöttin Hel und kann deshalb nicht so einfach besorgt werden.

Da dieses Holz heilig ist und gegen fremde Seelen Schutz bietet, muss man natürlich Frau Holle um Erlaubnis bitten sich einen Ast nehmen zu dürfen. Ich persönlich suche extra nach schon abgebrochenen Ästen und rufe dann Frau Holle an mir diesen Ast zu geben.

Bis jetzt hatte ich immer Ihr Einverständnis dazu. Natürlich habe ich mich dann brav bedankt und einen Heil oder Halbedelstein am Fuße des Holunderbusches vergraben als Ausgleich vergraben, denn die Welt besteht nun mal aus Nehmen und Geben.

Wenn ich nun das Holz habe, schneide ich mir Stückchen zu. Die Größe der Holzstücke richtet sich nach der Anzahl  der benötigten Runen. Alle Reste, die beim Schnitzen entstehen, gebe ich natürlich wiederzurück und vergrabe diese an der Wurzel unseres Holunderbusches im Garten.

Um ein Amulett zu fertigen, stelle ich eine Verbindung zu dem Menschen her, für den das Amulett sein soll. Das kann per Körperkontakt sein oder nur in Gedanken. Danach teste ich die 24 Runen mittels kinesiologischem Muskeltest durch. Dies funktioniert über das Unterbewusstsein des Klienten. Ist eine rune für den Klienten bestimmt, bleibt der Muskel stark, ist es die falsche, schaltet der Muskel ab.

Die gefundenen Runen brenne ich auf das Holzstück, dann wird das Amulett mit Bienenwachs imprägniert und ein Lederband kommt dran. Auf die Rückseite des Amulettes kommt der Name des Menschen für den diese Runen arbeiten sollen.

Zu jedem Amulett, das ich anfertige, bekommt der Empfänger einen "Beipackzettel" dazu, auf denen die verwendeten Runen benannt und erklärt werden.

Die Kraft der Runen kann sich entfalten und dem Träger des Amuletts helfen. Die Bandbreite der Wirkungen ist mannigfältig, Schwangerschaft, Freude, Energie oder Kreativität. So helfen zum Beispiel Laguz und Wunjo gegen Depressionen ;).

Der energetische Ausgleich für die Anfertigung eines Amuletts beträgt 0 Euro, da ich ja nur etwas mit dem Amulett anstoße. Der Rest muß vom Träger selber kommen! Hat das Amulett seine "Arbeit" getan, dann verliert es seine Kraft. Man kann es dann zum Beispiel über ein Lagerfeuer den Göttern zurück geben.

Über meine Daten hier auf deser Seite kann man mit mir in Kontakt treten.

Handy: 0176 78490145

Aber bitte denkt an das neue Datenschutzgesetz! Wer ein Amulett von mir möchte, muss mir schon freiwillig einige Daten zur Verfügung stellen. Sonst kann ich es Ihm ja nicht schicken.

 

Odins Segen auf all Euren Wegen !